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Schloss Grimma, Amtsgericht

Fotograf: Steffen Spitzner, Gera

Das Grimmaer Schloss ist der älteste Profanbau der Stadt. Es wurde als Nebenresidenz der Wettiner im 15. Jahrhundert auf den Resten einer älteren Anlage errichtet. Seit 2010 wird es durch den SIB umgebaut und umfassend saniert. In ihm werden künftig das Amtsgericht Grimma und die Zweigstelle Grimma der Staatsanwaltschaft Leipzig auf insgesamt 2.462 m² Nutzfläche untergebracht. Die Baumaßnahme umfasst neben dem Umbau und der denkmalgerechten Sanierung der historischen Bausubstanz auch moderne Ergänzungen: ein gläserner Verbindungsbau mit zentralem Empfang zwischen Kornhaus und Turmruine, ein markanter Treppenturm am Kornhausgiebel sowie ein ebenfalls gläserner Verbindungsgang zwischen Kornhaus und Schloss. Das Konzept zielt auf ein Höchstmaß an Transparenz, damit das historische Ensemble erhalten und erlebbar bleibt. Dafür  werden innovative Glaskonstruktionen für Gebäudehülle und Tragwerk eingesetzt. Der Bau wurde im April 2010 begonnen und wird im Oktober 2012 in den Gebäuden abgeschlossen sein. Da sich zeitgleich eine Hochwasserschutzmaßnahme der Landestalsperrenverwaltung realisiert wird, werden die muldenseitigen Außenanlagen voraussichtlich 2014 fertig gestellt.

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