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Universität Leipzig, Campus am Augustusplatz

Seit ihrer Gründung prägt die Universität Leipzig auch architektonisch das Gesicht der Innenstadt. Bauten wie die Universitätskirche St. Pauli und das Augusteum können selbst auf eine jahrhundertelange sehr wechselvolle Geschichte verweisen, der nun, seit dem 600. Gründungsjubiläum der Alma mater Lipsiensis, ein weiteres Kapitel hinzugefügt wird.

In den Jahren 1994, 2001 und 2003 fanden mehrere Architektenwettbewerbe zum schwierigen Thema der Neuordnung und Umgestaltung des Universitätscampus am Augustusplatz statt. Seit 2004 wird der neue Campus im Herzen Leipzigs gebaut.

Die aktuelle Planung, auf der Grundlage des Wettbewerbsentwurfes des Architekturbüros behet bondzio lin, interpretiert den Campus als Stadtbaustein innerhalb der Innenstadt Leipzigs. Dazu wird die historische Baulinie der Vorkriegsbebauung als Orientierung für die Entwicklung der Gebäude herangezogen.

Dem städtebaulichen Prinzip der Leipziger Innenstadt getreu, wird der innere Bereich des Campus durch Gassen und Passagen mit dem umgebenden Stadtgefüge verknüpft. Hier soll die Begegnung von Stadt und Universität ermöglicht werden.

Die Realisierung erfolgt in fünf Bauabschnitten.

Lage der Gebäude auf dem Augustusplatz

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Bauablauf

1994
Auslobung eines bundesweiten städtebaulichen Ideenwettbewerbes zur Neugestaltung des Augustusplatzes durch die Stadt Leipzig

2001
Auslobung eines Architekturwettbewerbes zur Umgestaltung des Campus

2003
Einigung des Freistaates Sachsen und der Stadt Leipzig über Eckpunkte eines erweiterten Architekturwettbewerbes

2004
Baubeginn

2005
Grundsteinlegung für die neue Mensa

2008
Übergabe des Institutsgebäudes Grimmaische Straße und des Seminargebäudes Universitätsstraße

2009
Feierliche Einweihung von Seminargebäude, Hörsaalgebäude, Campus-Bibliothek, Institutsgebäude, Mensa und Leibniz-Forum

2012
Übergabe Neues Augusteum und Paulinum (ohne Aula-/Kirchenraum) an den Nutzer

© Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement