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Neue Ladestation an der HTWK Leipzig

Foto: David Nuglisch

Baugleiche Ladestationen gewährleisten eine einheitliche Bedienbarkeit

Foto: David Nuglisch

Neue Ladestationen mit Lademöglichkeit aller gängigen E-Dienst-Kfz

Foto: David Nuglisch

Hauptinhalt

E-Mobilität

E-Mobilität hat in der sächsischen Landesverwaltung einen hohen Stellenwert und die Nutzer der landeseigenen Immobilien, wie z.B. die Polizei- Justiz- und Finanzbehörden beschaffen zunehmend elektrische Dienst-Kfz für ihre Aufgabenerledigung. Dafür benötigen sie Stellplätze mit entsprechenden Lademöglichkeiten. Der Staatsbetrieb SIB stattet daher die Liegenschaften des Freistaates Sachsen mit einer flächendeckenden und einheitlichen Ladeinfrastruktur für das Laden elektrischer Dienst-Kfz aus. Dies erfolgt schrittweise anhand eines vom Staatsbetrieb SIB erarbeiteten Konzeptes.

Die ersten beiden Ladestationen wurden am 24. Juni 2020 an der HTWK Leipzig errichtet.

Bestehende Ladestationen

Die bestehenden Ladestationen zur Nutzung für E-Dienst-Kfz können Sie der nachfolgenden Karten- und Listenansicht entnehmen. Die Übersicht umfasst sowohl die einheitlich nach dem SIB-Konzept errichteten Ladestationen als auch die bereits vorhandenen Stationen mit ggf. abweichenden Spezifikationen. Eine Aktualisierung der Ansicht wird quartalsweise vorgenommen.

Interaktive Übersichtskarte

Liste Ladestationen

Bedienung der Ladestationen

Nachfolgend finden Sie eine Bedienungsanleitung für die im Rahmen des Konzeptes zu errichtenden Ladestationen. Weitere Hinweise und Hilfestellungen zu den Ladestationen sowie den Bestands-Ladestationen mit anderen Fabrikaten kann die jeweilige hausverwaltende Dienststelle der Liegenschaft geben.

Bedinungsanleitung Wallbox

Bedienungsanleitung Zähler

Konzept Staatsbetrieb SIB für eine flächendeckende Ladeinfrastruktur für Dienst-Kfz

Das in Vorarbeit für die Errichtung der Ladeinfrastruktur durch den Staatsbetrieb SIB erarbeitete Konzept sieht die initiative Errichtung von 500 Ladestationen unabhängig von eventuellen Forderungen der Nutzer vor. Dies erfolgt vordergründig in Liegenschaften mit günstigen Rahmenbedingungen aus elektrotechnischer Sicht. Zusätzlich dazu werden auch die Anforderungen der Nutzer berücksichtigt und es werden bei Baumaßnahmen, die sich bereits in der Planungs- und Errichtungsphase befinden, einheitliche Lademöglichkeiten vorgesehen.

Ziel des Konzeptes ist es, gleiche Ladebedingungen in allen größeren Liegenschaften des Freistaates Sachsen zu gewährleisten – mit einer einheitlichen Autorisierung und Bedienbarkeit der Ladestationen entsprechend den folgenden Parametern:

  • einheitliche Wechsel-Strom-Ladestationen mit einer maximalen Ladeleistung von 22 kW und einer Typ 2-Steckdose
  • Konzipierung der Ladestationen für Ladebetriebsart 3 sowie für eine 3- und 1-phasige Ladefähigkeit
  • Autorisierung an der Ladestation über eine vorprogrammierte Chipkarte bzw. einen Chip
  • Möglichkeit der Aktivierung eines integrierten Lastmanagements


Entgeltliche Lademöglichkeiten für Dritte sind nicht Bestandteil des Konzeptes. Ein System für Abrechnung und Lademanagement ist nicht vorgesehen. So soll der Administrierungsaufwand für die Nutzung der Ladestationen möglichst geringgehalten werden.

Umsetzung der flächendeckenden Ladeinfrastruktur

Die einheitlichen Ladestationen wurden im Rahmen einer Sammelausschreibung durch den Staatsbetrieb SIB beschafft. Ab Juni 2020 wird mit der Errichtung der ersten Ladestationen nach dem einheitlichen Standard begonnen. Im Rahmen des Bauunterhaltes sollen nach Möglichkeit mindestens zwei Ladestationen pro Liegenschaft geschaffen werden – eine je Nutzer und eine zusätzliche für Besuchs-Dienst-Kfz. Anfang 2022 soll die Errichtung der flächendeckenden Ladeinfrastruktur abgeschlossen sein. Eine Übersicht der Liegenschaften, in denen der Staatsbetrieb SIB initiativ Lademöglichkeiten schafft, wurde den Ressorts im Februar 2020 zur Verfügung gestellt.

Für Detailfragen zur Umsetzung und für zusätzliche Nutzeranforderungen steht den Nutzern die jeweils für die Liegenschaft zuständige Niederlassung gern zur Verfügung. Fragen zum Konzept werden gern auch seitens der Zentrale beantwortet (siehe Kontaktdaten).

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