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Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement
Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement ist ein moderner, kundenorientierter Dienstleister für die Ressortverwaltungen, den Bund und weitere staatliche Einrichtungen. Die Zentrale und die sieben Niederlassungen in ganz Sachsen gewährleisten ein professionelles und nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen ausgerichtetes Immobilien- und Baumanagement. Dabei nimmt der Staatsbetrieb die Eigentümerfunktion und -befugnis, die Bauherrenfunktion und Teile der Betreiberverantwortung für die Liegenschaften des Freistaates Sachsen wahr. Nicht mehr benötigte Liegenschaften des Freistaates werden verwertet.
Eröffnung Militärhistorisches Museum

Am 14.10.2011 wurde das Militärhistorische Museum der Bundeswehr nach siebenjähriger Bauzeit feierlich wiedereröffnet. Das heutige Militärhistorische Museum wurde Ende des 19.Jh. als Arsenalhauptgebäude im Mittelpunkt der Dresdener Albertstadt errichtet. Diese gilt als eine der größten, noch erhaltenen Militärstädte Europas. Aus einem europaweiten mehrstufigen Vergabeverfahren gingen das Architekturbüro Daniel Libeskind und die Ausstellungsgestalter HG Merz & Holzer Kobler Architekturen als Sieger hervor. Der eindrucksvolle und zugleich provokante Entwurf setzt die Leitgedanken der inhaltlichen Neukonzeption des Museums prägnant um: Ein keilförmiger, asymmetrischer Neubau mit geschossübergreifenden Innenräumen durchdringt den massiven, militärisch streng gegliederten Altbaukörper und ermöglicht eine grundlegende Neuorientierung des Gebäudes. Die Offenheit und Transparenz der neuen Fassade steht der Abgeschlossenheit und Massivität der existierenden Fassade gegenüber. So wie die Altbaufassade die Strenge der autoritären Vergangenheit repräsentiert, in der sie entstand, so reflektiert die Neubaufassade die Offenheit einer demokratischen Gesellschaft und die veränderte Rolle ihres Militärs. Diese Strukturierung setzt sich konsequent im Inneren des Gebäudes fort. Neben der chronologischen Militärgeschichte im Altbau werden im Themenparcours des Neubaus unter anthropologischer Fragestellung das Wesen und die Ursachen der Gewalt darstellt und der Besucher zur kritischen Auseinandersetzung anregt. Der Dualismus spiegelt sich auch in den von Landschaftsarchitekt von Gagern gestalteten Außenanlagen wieder, in welchen die wiederhergestellte historische Anlage durch die auf den Neubau Bezug nehmende Raumstruktur überlagert wird. Die Maßnahme wurde durch SIB Niederlassung Dresden II Projektgruppe Bundesbau betreut.







