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Zwingerbauhütte

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(© Prof. Jörg Schöner)

Der Dresdner Zwinger

Der Dresdner Zwinger im Schnee
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(© David Nuglisch)

Blick in den Arbeitsbereich der Zwingerbauhütte in der Kleinen Packhofstraße

Blick in den Arbeitsbereich der Zwingerbauhütte in der Kleinen Packhofstraße
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(© SIB)

Aufheben der restaurierten Figuren auf das Kronentor des Dresdner Zwingers

Aufheben der restaurierten Figuren auf das Kronentor des Dresdner Zwingers
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(© David Nuglisch)

Figuren warten auf ihre Restaurierung

Figuren warten auf ihre Restaurierung
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(© Sylvio Dittrich)

Blick auf dem Wallpavillion, im Vordergrund eine restaurierte Vase

Blick auf dem Wallpavillion, im Vordergrund eine restaurierte Vase
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(© Prof. Jörg Schöner)

Blick auf den Mathematisch-Physikalischen-Salon im Zwinger

Blick auf den Mathematisch-Physikalischen-Salon im Zwinger
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(© David Nuglisch)

Werkzeuge der Steinmetze

Werkzeuge der Steinmetze
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(© Prof. Jörg Schöner)

Blick auf den Glockenspielpavillon

Blick auf den Glockenspielpavillon

Die Zwingerbauhütte auf der Packhofstraße in Dresden ist eine Einrichtung des Freistaates Sachsen und gehört zum Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement. Sie wurde 1924 gegründet. Nach Vollendung des Wiederaufbaues des Zwingers 1968 wurde die Zwingerbauhütte aufgelöst. Im Juni 1991 erfolgte die Wiedereinrichtung als Teil der staatlichen sächsischen Hochbauverwaltung. Sie feiert damit im Jahr 2021 ihr 30-jähriges Jubiläum. 2002 bezog sie ihren Standort in Zwingernähe mit Restaurierungswerkstatt, Freiarbeitsplätzen, Magazinen, Büros und Sozialräumen. Alle Mitarbeiter sind Angestellte des Freistaates Sachsen. Seit 1998 werden auch Lehrlinge in der Zwingerbauhütte ausgebildet, in der Regel ein Lehrling pro Jahr. Ziel ist es traditionelle Handwerkstechniken zuvermitteln und auch traditionelle Handwerksbräuche zu pflegen, wie zum Beispiel die Freisprechung der Lehrlinge.

Zu den Aufgaben der Zwingerbauhütte gehört eine kontinuierliche Restaurierung des Zwingers und die Pflege des Wissens rund um alte Handwerkstechniken. Dabei unterscheidet sich die heutige Arbeitsweise kaum von denen des 18. Jahrhunderts. Die meisten Arbeiten werden wie eh und je von Hand erledigt und auch die Werkzeuge sind fast ausschließlich von Hand gefertigt. Neben der Bauwerkspflege gehört die Weitergabe von Fachwissen an Freiberufler, Fachfirmen, Denkmalschutzbehörden und Gästeführer zu den Aufgaben der Zwingerbauhütte.

18.06.2021 - Zwingerbauhütte feiert 30-jähriges Bestehen - Jubiläumsausstellung eröffnet

Skulpturen Zwingerbauhütte
Skulpturen Zwingerbauhütte  © David Nuglisch

Der Dresdner Zwinger ist eines der bedeutendsten barocken Baudenkmäler Europas. Die fortlaufende Restaurierung und Instandhaltung für künftige Generationen ist die Aufgabe der Zwingerbauhütte des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB). Am 18. Juni 1991 als Teil der staatlichen sächsischen Hochbauverwaltung wieder eingerichtet, feiert die Zwingerbauhütte heute ihr 30-jähriges Jubiläum. Zu den Aufgaben der Zwingerbauhütte gehört die Bewahrung und Weitergabe von Fachwissen im Handwerk der Steinbildhauer und Steinmetze. Dies wurde auch durch die UNESCO gewürdigt. Das Bauhüttenwesen der Dresdner Zwingerbauhütte zählt gemeinsam mit 18 europäischen Bauhütten seit Dezember 2020 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO.

Finanzminister Hartmut Vorjohann: »Die Dresdner Zwingerbauhütte erhält mit ihrer Handwerkskunst eines der bedeutendsten Baudenkmäler Europas. Ohne ihre kontinuierliche Arbeit wäre der Zwinger nicht dieses Schmuckstück, das jedes Jahr tausende Touristen aus aller Welt anlockt. Tradition und Handwerk werden hier tagtäglich gelebt und von Generation zu Generation weitergegeben. Das überzeugte letztlich auch die UNESCO, so dass wir heute nicht nur den 30-jährigen Geburtstag der Hütte, sondern auch die Auszeichnung als immaterielles Kulturerbe feiern können.«

Volker Kylau, Technischer Geschäftsführer vom SIB: »Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zwingerbauhütte stehen für eine traditionelle Handwerkskunst, die nicht in Vergessenheit geraten darf. Als Lehrbetrieb wird dieses handwerkliche Wissen und Können in der Zwingerbauhütte kontinuierlich an die nächste Generation weitergegen. Seit 1998 wurde durchschnittlich ein Lehrling pro Jahr mit hohem Anspruch und besonderer Sensibilität für traditionelle Handwerkstechniken ausgebildet.«

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18.12.2020 - Bauhüttenwesen der Dresdner Zwingerbauhütte jetzt immaterielles Kulturerbe der UNESCO

Die Zwingerbauhütte - Tradition und Handwerk © David Nuglisch

Der UNESCO-Ausschuss zum immateriellen Kulturerbe entschied in seiner Sitzung am 17. Dezember 2020, das Bauhüttenwesen in das Internationale Register Guter- Praxis-Beispiele aufzunehmen. Somit zählt das Bauhüttenwesen der Dresdner Zwingerbauhütte ab sofort zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit. Gemeinsam mit 18 Bauhütten aus 5 europäischen Ländern hatte sich die Zwingerbauhütte um die Eintragung beworben.

Ministerpräsident Michael Kretschmer: „Ich freue mich sehr über die positive Anerkennung der Bauhütten in verschiedenen europäischen Staaten durch die UNESCO. Die Auszeichnung ist verbunden mit großer internationaler Ausstrahlung. Es gibt uns in diesen herausfordernden Zeiten Grund zur Freude und macht stolz auf das in unserer Heimat Geleistete. Die Dresdner Zwingerbauhütte als Teil dieses europäischen Netzwerkes erhält mit ihrer Arbeit eines der bedeutendsten Baudenkmäler Europas. Handwerkliches Wissen und Können wird hier täglich gelebt und das kulturelle Erbe Sachsens von Generation zu Generation weitergegeben. Ich gratuliere allen, die an der erfolgreichen Aufnahme mitgewirkt haben.“ [...]

Dresdner Zwingerbauhütte jetzt immaterielles Kulturerbe der UNESCO

Dresdner Zwingerbauhütte jetzt immaterielles Kulturerbe der UNESCO

Dresdner Zwingerbauhütte jetzt immaterielles Kulturerbe der UNESCO

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