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Wettbewerbe

23.09.2021 - Kunstinstallation JUSTITIA weist den Weg zum Amtsgericht Borna

Kunstinstallation JUSTITIA vor dem Amtsgericht Borna
Kunstinstallation JUSTITIA vor dem Amtsgericht Borna  © Künstlerin: Helga Franz / Fotograf: Michael Moser

Seit Anfang September 2021 weist das Kunstobjekt JUSTITIA, geschaffen von der Berliner Künstlerin Helga Franz, den Weg zum Amtsgericht Borna.

Auf der lichtdurchlässigen Glasinstallation (Abmessungen 3,30 x 2,40 Meter) ist der Kopf der Justitia dargestellt. Sie ist das Symbol für eine transparente offene und neutrale Justiz. Die Augenbinde verweist darauf, dass das Recht ohne Ansehen der Person gesprochen wird.

Das Kunstobjekt wurde im Rahmen eines Wettbewerbs für Kunst am Bau für das Amtsgericht Borna ausgewählt. Ziel der Wettbewerbsauslobung war es, einen Raumakzent zur besseren Sichtbarkeit des Amtsgerichts vom öffentlichen Straßenraum und zur Versinnbildlichung des Anspruchs der Bürger auf eine unabhängige, bürgerfreundliche und allseits offene Justiz durch das Kunstobjekt zu schaffen.

Beide Seiten des Objekts bilden aus den Hauptfarben des Sachsenwappens das Motiv, wobei die Seiten spiegelbildlich dargestellt und farblich getauscht sind. Bei der Ankunft und beim Verlassen zeigt sich so ein jeweils anderes Erscheinungsbild und der Blick der Justitia ist immer zum Eingang des Amtsgerichts orientiert. Die Transparenz, das zentrale Thema des Kunstwerkes, wird durch punktrasterartige Öffnungen in den Farbflächen erhöht. In Verbindung mit dem Sonnenlicht entstehen dadurch verschiedene »Bilder«, da die Installation durchleuchtet und ein farbiges Schattenspiel in der Umgebung erzeugt wird.

Für die Kunstinstallation wurden 40.000 Euro im Rahmen der EFRE-geförderten Baumaßnahme »Amtsgericht Borna, Konzentrierte Unterbringung inklusive Grundbuchamt« investiert. Die Maßnahme wird finanziert aus Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Juli 2021: HTW Dresden: Neubau Lehr- und Laborgebäude - Kunst am Bau

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(© Roland Fuhrmann)

Visualisierung des künftigen Wandreliefs "work in progress" von Roland Fuhrmann im Eingangsbereich des Lehr- und Laborneubaus an der HTW Dresden

Visualisierung des künftigen Wandreliefs "work in progress" von Roland Fuhrmann im Eingangsbereich des Lehr- und Laborneubaus an der HTW Dresden
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(© Roland Fuhrmann)

Visualisierung des Kunstwerks "work-inprogress" von Roland Fuhrmann. Das illusionistische Wandrelief fügt sich in den Haupteingangsbereich ein.

Visualisierung des Kunstwerks "work-inprogress" von Roland Fuhrmann. Das illusionistische Wandrelief fügt sich in den Haupteingangsbereich ein.

Für die Baumaßnahme „Neubau Lehr- und Laborgebäude“ auf der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden wurde durch die SIB-Niederlassung Dresden II  ein nichtoffener Wettbewerb „Kunst am Bau“ durchgeführt, dem ein offenes Bewerbungsverfahren vorgeschaltet war.

Nach Abschluss der ersten Bewerbungsphase wurden 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Wohnsitz oder Arbeitsort in Sachsen zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt. In der Jury waren neben der Vertretern der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden auch Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK), des SIB sowie Künstler vom Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V. vertreten.

Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler setzten sich im Rahmen der Wettbewerbsaufgabe für den Neubau Lehr- und Laborgebäude mit der künstlerischen Gestaltung der zentralen Erschließung des Neubaus sowie des Haupteingangsbereichs außen auseinander.

Unter dem Vorsitz von Frau Franziska Möbius (Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V.) wählte die Jury den Künstler Herrn Roland Fuhrmann aus Dresden als Sieger.

 Der Siegerentwurf „work in progress“ – Wandrelief als Trompe-l’oeil am Haupteingang des Gebäudes zeigt ein wandfüllendes Bildmotiv auf Basis eines Fotos entworfen, das die Baugerüste der Deckenschalung während der Bauphase an exakt dieser Stelle darstellt. Fotos der Baustelle zeigen am Haupteingang ein dichtes Geäst von Gerüsten und Verschalungen. Davon inspiriert wird eine grafische und bautechnisch sinnfällige Struktur erzeugt und als scheinräumliches Relief, als ein im Werden begriffenes „Trompe-l’oeil“ platziert.  Die Prozesshaftigkeit der Bauphase soll durch die Kunst in den fertigen Bau hinübergerettet werden. Der Neubau bleibt dauerhaft sichtbar „work in progress“

Der Freistaat stellt für die Realisierung der künstlerischen Idee 125.000 Euro zur Verfügung und fördert auf diese Weise zeitgenössische Bildende Kunst in Sachsen.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Juni 2021: TU Bergakademie Freiberg: Neubau Universitätsbibliothek und Hörsaalzentrum - Kunst am Bau

π – Noli Turbare Circulos Meos – Störe meine Kreise nicht
Visualisierung: "π – Noli Turbare Circulos Meos – Störe meine Kreise nicht"  © Wolfgang Winter und Berthold Hörbelt vom Studio Winter/Hoerbelt, Frankfurt am Main

Für das Neubauvorhaben zur Universitätsbibliothek und Hörsaalzentrum der TU Bergakademie in Freiberg wurde zur künstlerischen Gestaltung und Ausstattung der Wettbewerb „Kunst am Bau“ durch den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Chemnitz ausgelobt und durchgeführt. Dazu wurden die Räume der beiden Lichthöfe der „Inneren Straße“ zur Ausgestaltung als Wettbewerbsaufgabe zur Verfügung gestellt.

Am 03.06.2021 fand die Preisgerichtssitzung zum Wettbewerb statt. In der Jury waren neben der Hochschulleitung der TU Bergakademie Freiberg auch Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK), des SIB sowie Künstler vom Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V. vertreten .Die Jury hatte über 10 eingereichte Wettbewerbsarbeiten zu entscheiden. Als Sieger konnte sich die Arbeit des Bildhauerduos Wolfgang Winter und Berthold Hörbelt vom Studio Winter / Hoerbelt aus Frankfurt am Main durchsetzen. Ihr Werk, mit dem Titel: „π – Noli Turbare Circulos Meos – Störe meine Kreise nicht“ ist eine Bodenintarsie, die Kreisbögensegmente aus poliertem Messing im hellen Werksteinboden der „Inneren Straße“ vorsieht.

Der Freistaat stellt für die Realisierung der künstlerischen Idee insgesamt 125.000 Euro zur Verfügung und fördert auf diese Weise zeitgenössische Bildende Kunst in Sachsen. Die Realisierung erfolgt im Zuge der Fertigstellung des Gebäudes.

20.05.2021 - Westsächsische Hochschule Zwickau: »Kunst am Bau« für Hochtechnologiezentrum und Technikum entschieden

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(© Dana Meyer)

Entwurf/Visualisierung Technikum

Entwurf/Visualisierung Technikum
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(© Christine Bergmann)

Entwurf/Visualisierung Hochtechnologiezentrum

Entwurf/Visualisierung Hochtechnologiezentrum

Für die Baumaßnahmen »Hochtechnologiezentrum« und »Technikum« auf dem Innenstadtcampus der Westsächsischen Hochschule Zwickau wurde durch die SIB-Niederlassung Zwickau jeweils ein beschränkter Einladungswettbewerb für Kunst am Bau ausgelobt. Je acht Teilnehmer wurden zum Wettbewerb eingeladen. In der Jury waren neben der Hochschulleitung der Westsächsischen Hochschule auch Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK), des SIB sowie Künstler vom Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V. vertreten.

Hochtechnologiezentrum
Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler setzten sich im Rahmen der Wettbewerbsaufgabe für das »Hochtechnologiezentrum« mit der künstlerischen Gestaltung von zwei Giebelinnenwänden auseinander. Die zukünftige öffentliche Erschließungszone an der Peter-Breuer-Straße begrenzt mit den beiden Giebelinnenwänden das Hochtechnologiezentrum zur Nachbarbebauung. Unter dem Vorsitz von Frau Enne Haehnle (Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V.) wählte die Jury die Künstlerin Frau Christine Bergmann aus Halle als Siegerin. Der Siegerentwurf »Lightning« sieht zwei sich gegenüberstehende voll verspiegelte Wände vor, in der die hohe, an ein Kirchenschiff erinnernde Raumsituation sich durch optische Spiegelung erweitert. Präzise gesetzte LED-Lichtelemente im Raum erzeugen mehrfach umgelenkte Lichtstrahlen, als auf- und absteigenden Blitz, gelenkter Energiefluss oder Laser wahrnehmbar. Die zum Teil sich nicht orthogonal spiegelnden Raumbegrenzungen erzeugen durch variierende Perspektivwechsel immer neue Raumwirkungen. Die Öffentlichkeit darf gespannt sein.

Technikum
In dem Kunst am Bau Wettbewerb für den Neubau des »Technikums« an der Kreuzung Äußere Schneeberger Straße/Dr.-Friedrichs-Ring standen nicht nur der Innenbereich des Foyers sondern auch der Vorplatzbereich im Außenraum zur künstlerischen Auseinandersetzung mit der Wettbewerbsaufgabe zur Verfügung. Das Jurygremium unter Vorsitz von Herrn Mario Schott (Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V.) wählte die Künstlerin Dana Meyer aus Lützen OT Pörsten als Siegerin. Die Künstlerin Dana Meyer platziert ihre Siegerarbeit mit dem Titel »MeshVeda« im Foyer an einer Innenwandfläche. Das hinterleuchtete transparente Glasbild mit einer Größe von 4,50 x 2,00 m stellt in verschiedenen Ebenen abstrakte Maschinen mit ineinandergreifenden Zahnrädern dar. Über einen leichten Farbauftrag von schwarz und braun eingebrannten Keramikfarben und tiefensandgestrahltes Glas entsteht eine visuell wahrnehmbare und ertastbare Raumtiefe. In der Bildrahmenkonstruktion soll die dimmbare Beleuchtung mit Spiegeln integriert werden. So kann das Licht die gesamte Bildfläche hinterleuchten, durch Spiegel gestreut und verteilt und je nach Tageslicht in seiner Lichtintensität dem Raum angepasst werden.

Der Freistaat stellt für die Realisierung beider künstlerischer Ideen insgesamt 175.000 Euro zur Verfügung und fördert auf diese Weise zeitgenössische Bildende Kunst in Sachsen. Die Präsentationspläne zu beiden Wettbewerben werden bis zum 11.06.2021 entlang der Glasfassade im Erdgeschoss der Bibliothek der Westsächsischen Hochschule in Zwickau, in der Klosterstraße 7 gezeigt.

12.03.2021 - Erweiterung der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden - Realisierungswettbewerb entschieden

© kleyer.koblitz.letzel.freivogel.architekten

Die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden (HfM Dresden) soll durch einen Neubau erweitert werden. Dazu hat die Niederlassung Dresden II des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement einen Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe 2013 durchgeführt. Eine fachkundige Jury unter Vorsitz von Prof. Claus Anderhalten hat in der Preisgerichtssitzung am 4. März 2021 die Preisträger ermittelt. Das Gremium aus freien Architekten, Fachleuten des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen (SMF), des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK), Vertretern der Hochschule für Musik (HfM Dresden) sowie Vertretern der Landeshauptstadt Dresden und des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) entschied sich einstimmig für den Entwurf des Büros kleyer.koblitz.letzel.freivogel.architekten aus Berlin auf Platz 1.

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