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Dresden I

Die Niederlassung Dresden I ist zuständig für Liegenschaften des Freistaats Sachsen

  •  innerhalb der Landeshauptstadt Dresden,
  • im Landkreis Meißen und
  • in Teilen des Landkreises

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie baufachlich für alle Behörden und Einrichtungen der Staatsverwaltung, des Landtags und der Staatskanzlei, für Kulturbauten des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus sowie der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH.

13.09.2022 Herkules und Silen zurück im Großen Garten Dresden

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(© SIB)

Die beiden Marmorskulpturen sind nun wieder vor dem Palais im Großen Garten aufgestellt

Die beiden Marmorskulpturen sind nun wieder vor dem Palais im Großen Garten aufgestellt
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(© SIB)

Herkules mit dem Telephosknaben wird an seinen Platz gehoben

Herkules mit dem Telephosknaben wird an seinen Platz gehoben
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(© SIB)

Die heutigen Kopien bestehen aus Carrara-Marmor, wie die Originale aus dem 18. Jahrhundert.

Die heutigen Kopien bestehen aus Carrara-Marmor, wie die Originale aus dem 18. Jahrhundert.
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(© SIB)

Herkules mit dem Telephosknaben blicken vom Palais in den Großen Garten

Herkules mit dem Telephosknaben blicken vom Palais in den Großen Garten
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(© SIB)

Das Platzieren der Skulpturen auf den Sandsteinsockeln ist Millimeterarbeit.

Das Platzieren der Skulpturen auf den Sandsteinsockeln ist Millimeterarbeit
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(© SIB)

Silen mit dem Bacchusknaben im Arm.

Silen mit dem Bacchusknaben im Arm. Die Kopien wurden so nah am Original wie möglich erarbeitet.

Die Besucher des Großen Gartens in Dresden können sich wieder am Anblick der beiden nach antiken Vorbild gestalteten Figurengruppen »Herkules mit Telephosknaben« und »Silen mit Bacchusknaben« erfreuen. Die aufwendig erstellten Marmorkopien flankieren eindrucksvoll den stadtseitigen Zugang zum Palais im Großen Garten. Im Beisein des Niederlassungsleiters der SIB-Niederlassung Dresden I und Vertretern der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen erfolgte am 13. September 2022 die Aufstellung der beeindruckenden Skulpturengruppen durch die beiden Bildhauer Stefan Dürre und Frank Schauseil.

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Schloss Moritzburg - Baumaßnahmen des Freistaates Sachsen von 2003 bis 2021

Titelblatt der Broschüre zeigt die Außenansicht des Schloss Moritzburg in Abendstimmung, mit orangeleuchtender Fassade.

Seit 2003 werden durch den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), in Vertretung der Bauherrenaufgaben des Freistaates Sachsen, zahlreiche Baumaßnahmen zum Erhalt des Schloss Motizburg durchgeführt. Im Rahmen dieser Broschüre wird eine Auswahl beispielhafter Maßnahmen vorgestellt.

09.08.2022 Greifen und Lyren zurück auf der Semperoper

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(© SIB)

Die erfolgreich sanierten Gussplastiken warten darauf, wieder auf das Dach gehoben zu werden.

Die erfolgreich sanierten Gussplastiken warten darauf, wieder auf das Dach gehoben zu werden.
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(© SIB)

Im Sockel einer Greif-Statue befindet sich noch das Signum des Bildhauers Emanuel Semper, Sohn von Gottfried Semper, dem Architekten der Semperoper.

Im Sockel einer Greif-Statue befindet sich noch das Signum des Bildhauers Emanuel Semper, Sohn von Gottfried Semper, dem Architekten der Semperoper.
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Nach einjähriger Sanierung kehren die Gussplastiken wieder zurück auf das Dach der Semperoper.

Nach einjähriger Sanierung kehren die Gussplastiken wieder zurück auf das Dach der Semperoper.
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(© SIB)

Nach einjähriger Sanierung kehren die Gussplastiken wieder zurück auf das Dach der Semperoper.

Nach einjähriger Sanierung kehren die Gussplastiken wieder zurück auf das Dach der Semperoper.

Eindrucksvoll und in frischem Glanz thronen die Greifen und Lyren zukünftig wieder über dem Theaterplatz und vervollständigen die imposante Dachbekrönung der Semperoper. In den letzten Monaten wurde eine Komplettsanierung der Gussplastiken durchgeführt. Dafür wurden die vier Greifen und zwei Lyren im Juli 2021 vom Bühnenhaus der Semperoper heruntergenommen. Der Wiederaufbau auf dem Dach der Semperoper erfolgt mittels eines Mobilkrans (70 t), beginnt am 09.08.2022 und wird voraussichtlich bis zum 10.08. abgeschlossen sein.

Die imposante Dachbekrönung der Semperoper besteht unter anderem aus vier Greifen und zwei Lyren. Alle Objekte sind aus Gusseisen gefertigt und wurden zuletzt in den 1990er Jahren saniert. Die Greifen sitzen auf den vier Ecken des Bühnenhauses, die Lyren zieren den Dachfirst an der Nordwest- und der Südostseite der Semperoper. Nach der umfassenden Untersuchung, Reinigung und Abnahme der Altbeschichtungen der Gussplastiken erfolgte in den letzten Monaten die fachgerechte Restaurierung. Diese umfasste die Ausbesserung und Reparatur von Schadstellen und die nachhaltige Konservierung der eindrucksvollen Greifen und Lyren. In den letzten Wochen wurden auf dem Dach der Semperoper Sanierungsarbeiten am Sandsteinsockel der Plastiken durchgeführt. Diese Sanierungsarbeiten waren die letzten Vorbereitungsmaßnahmen bevor die Greifen und Lyren nun wieder auf ihren angestammten Standort auf dem Bühnenhaus aufgesetzt und verankert werden.

Die Gesamtkosten (Instandsetzung der Plastiken, Ab- und Aufbau sowie Sanierungsarbeiten auf dem Dach der Semperoper) belaufen sich auf rund 110.000 Euro. Die Maßnahme wird finanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

07.07.2022 Wandteppich »Die Ohnmacht der Esther« kehrt nach fast 80 Jahren ins Dresdner Residenzschloss zurück

Tapisserie "Die Ohnmacht der Esther"
Tapisserie "Die Ohnmacht der Esther"   © Herbert Boswank

Der kulturhistorisch bedeutsame Wandteppich »Die Ohnmacht der Esther« ist fast 80 Jahre nach seinem spurlosen Verschwinden wieder ins Dresdner Residenzschloss zurückgekehrt. Die etwa 16 Quadratmeter große Tapisserie hatte Napoleon Bonaparte im Jahre 1809 dem sächsischen König Friedrich August I. geschenkt. Einst im großen Speisesaal des Residenzschlosses beherbergt, haben Finanzminister Hartmut Vorjohann und Dr. Marius Winzeler, Direktor des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer, »Die Ohnmacht der Esther« heute erstmals wieder der Öffentlichkeit vorgestellt.

Sachsens Finanzminister Hartmut Vorjohann betonte: »Mit der Tapisserie »Die Ohnmacht der Esther« ist ein über 200 Jahre altes Stück Kunstgeschichte zurück nach Sachsen gekommen, das durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges als verschollen galt. Ich freue mich sehr, dass diese wertvolle und lang vermisste Tapisserie wieder zurück in ihrer Heimat, dem Residenzschloss ist. Mein besonderer Dank gilt neben den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden dem Auktionshaus Christie’s, das uns bei der Rückführung an den Freistaat unterstützt hat.«

16.06.2022 Ein neues zu Hause für das Kriminalwissenschaftliche und -technische Institut

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(© SIB)
Übergabe des Neubaus an das Landeskriminalamt Sachsen
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(© SIB)
Übergabe des Neubaus an das Landeskriminalamt Sachsen
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(© Matthias Hultsch)
Das neue Kriminalwissenschaftliche- und technische Institut des Landeskriminalamtes Sachsen

Übergabe des Neubaus an das Landeskriminalamt Sachsen

Das Landeskriminalamt hat einen Neubau für das Kriminalwissenschaftliche und -technisches Institut (KTI) erhalten, welches auf dem Behördenareal Neuländer Straße im Dresdner Norden heute übergeben wurde. Der Neubau ist mit zahlreichen Speziallaboren und dazugehörigen Büros ausgestattet. Er stellt modernste technische Ausstattung, unter anderem für DNA-, Fingerabdruck- und Schusswaffenuntersuchungen zur Verfügung. Außerdem gehört er zu den ersten Labor- und Verwaltungsgebäuden des Freistaates Sachsen, die nach dem Bewertungssystem »Nachhaltiges Bauen« des Bundes für Laborgebäude errichtet wurden. Beispielsweise erfolgt die Energieversorgung über Photovoltaik.

Sachsens Finanzminister Hartmut Vorjohann: »Der KTI-Neubau ist aktuell die größte Investition für unsere sächsische Polizei und unterstreicht ganz klar unsere politischen Schwerpunkte. Die innere Sicherheit ist und bleibt eines der Kernanliegen der Staatsregierung, auch im Haushalt. Gemeinsam mit der EU haben wir rund 60 Millionen Euro in diesen Neubau investiert, der hervorragende Bedingungen für die kriminalwissenschaftliche Arbeit des LKA Sachsen bietet.«

Kriminalwissenschaftliches und –technisches Institut des Landeskriminalamtes Sachsen (KTI), Dresden - Neubau

Titelbild des Faltblattes. Zusehen ist die Fassade des Sockelgeschosses, bestehend aus Sandsteinelementen, darin integriert sich die Kunst am Bau.

Das Kriminalwissenschaftliche und -technische Institut (KTI) ist eine Einrichtung des Landeskriminalamts Sachsen. Der Institutsneubau wurde auf dem Behördenareal Neuländer Straße im Dresdner Norden errichtet. Der EFRE-geförderte Neubau ist mit zahlreichen Speziallaboren und dazugehörigen Büros ausgestattet. Er stellt modernste technische Ausstattung, unter anderem für DNA-, Fingerabdruck- und Schusswaffenuntersuchungen zur Verfügung. Außerdem gehört er zu den ersten Labor- und Verwaltungsgebäuden des Freistaates Sachsen, die nach dem Bewertungssystem »Nachhaltiges Bauen« des Bundes für Laborgebäude errichtet wurden. Beispielsweise erfolgt die Energieversorgung über eine Photovoltaik auf dem Dach.

14.04.2022 Dresdner Blockhaus wird zum Archiv der Avantgarden

Visualisierung Dresdner Blockhaus - Archiv der Avantgarden
Visualisierung des Dresdner Blockhauses, wie es nach den Umbauarbeiten zum Archiv der Avantgarden aussehen soll.  © Nieto Sobejanos Arquitectos, Berlin

Der Rohbau ist fertig. Mit dem Innenausbau geht das spektakuläre Großprojekt in die letzte Runde

Der Freistaat Sachsen investiert in den Umbau des Dresdner Blockhauses zum Archiv der Avantgarden rund 25 Millionen Euro. Weitere rund drei Millionen Euro sind für die Neugestaltung der Außenanlagen vorgesehen. Finanzminister Hartmut Vorjohann, Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch und die Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden Prof. Dr. Marion Ackermann konnten sich heute ein Bild vom Baufortschritt machen.

»Der Umbau des Blockhauses zum Domizil des Archivs der Avantgarden hat Ausstrahlung weit über Dresden hinaus. Das Archiv der Moderne trifft auf zeitgemäße spektakuläre Architektur. Hier entsteht etwas, das Menschen begeistert und verbindet«, sagte Finanzminister Hartmut Vorjohann beim Rundgang über die Baustelle. »Der Baukran wird bald nicht mehr zum Dresdner Stadtbild gehören. Das Blockhaus hat wieder ein Dach und die Rohbauarbeiten sind so gut wie abgeschlossen. Nun geht das Großprojekt mit dem Innenausbau, der aktuell mit Hochdruck läuft, in die letzte Runde«, so der Finanzminister weiter.

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31.03.2022 Alte Hofkellerei wird zu Restaurant im Dresdner Schloss

Restaurant im Dresdner Schloss
Restaurant im Dresdner Schloss  © SIB

In die Hofkellerei, eines der ältesten Teile des Residenzschlosses Dresden, zieht ab 1. April 2022 wieder Leben ein. Nach Bauarbeiten öffnet das Restaurant »Anna im Schloss« seine Türen für hungrige und durstige Gäste.

Finanzminister Hartmut Vorjohann: »Im Dresdner Schloss gibt es keinen Platz, der sich besser für ein Restaurant eignet als die Räume der alten Hofkellerei. Rund 5,5 Millionen Euro hat der Freistaat in die umfangreiche Rekonstruktion investiert. Zu höfischen Zeiten war es nur Wenigen vergönnt, die Köstlichkeiten der Hofküche zu genießen. Jetzt kann sich hier jeder nach Herzenslust stärken und erfrischen.«

Für die Gäste stehen ein Gastraum und eine Vinothek auf rund 270 Quadratmetern zur Verfügung. Im Innenbereich gibt es rund 75 Sitzplätze, auf der Terrasse im Schlosshof können zirka 55 Besucher Platz nehmen. Mit allen Funktionsräumen wie Küche und Lager erstreckt sich »Anna im Schloss« auf rund 780 Quadratmetern.

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17.09.2021 - Die Prunkvasen »Vier Elemente« und »Vier Erdteile« schmücken wieder den Eingang zum Großen Garten in Dresden

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(© SIB)

Die Marmorvasen die »Vier Elemente« und »Vier Erdteile« schmücken wieder den Eingang zum Großen Garten

Die Marmorvasen die »Vier Elemente« und »Vier Erdteile« schmücken den Eingang zum Großen Garten
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(© SIB)

Die Vasen bestehen aus Carrara-Marmor und wurden von zehn Bildhauerinnen und Bildhauern anhand der Originale kopiert

Die Vasen bestehen aus Carrara-Marmor und wurden von zehn Bildhauerinnen und Bildhauern anhand der Originale kopiert

Die Besucher des Großen Gartens in Dresden können sich wieder am Anblick der beiden prächtigen Corradini-Prunkvasen »Vier Elemente« und »Vier Erdteile« erfreuen. Eindrucksvoll flankieren die aufwendig erstellten Marmorkopien auf der Hauptallee im Großen Garten den Zugang von der Lennéstraße. Nach dem Aufbau wurden die imposanten Skulpturen heute von der SIB-Niederlassung Dresden I an die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen übergeben.

Seit Mitte des Jahres 2018 waren insgesamt zehn Bildhauerinnen und Bildhauer aus Dresden, Berlin, Potsdam und Großenhain mit der Kopie der verschiedenen Einzelteile (Vasendeckel, -körper, -kopf, -fuß und -schale) beauftragt. Die handwerklich anspruchsvolle Anfertigung der einzelnen Skulpturenteile erfolgte im traditionellen Punktierverfahren. Wie bereits die Originale aus dem 18. Jahrhundert bestehen auch die Kopien aus Carrara-Marmor. Die Beteiligung vieler Fachleute bei diesem umfangreichen Projekt und der damit verbundene Erfahrungsaustausch förderte die Kunstfertigkeiten der Bildhauerinnen und Bildhauer.

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03.08.2021 - Sanierung der »Alten Spedition« in Dresden abgeschlossen

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(© Siegfried Michael Wagner)
Alte Spedition - Innenansicht
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(© Siegfried Michael Wagner)
Alte Spedition - Außenansicht

Die ehemalige »Alte Spedition« im Packhofareal wurde als Verwaltungsgebäude für den Staatsbetrieb Sächsische Staatstheater umfassend saniert und kann ab der neuen Spielzeit von der Verwaltung der Semperoper genutzt werden. Nach der baulichen Fertigstellung des Gebäudes folgte in den letzten Wochen die Herrichtung der Außenanlagen. In dem historischen Gebäude sind auf 1.100 Quadratmetern modernste Arbeitsbedingungen entstanden – im Erdgeschoss befinden sich Großraumbüros, in den darüber liegenden Geschossen stehen Einzelbüros zur Verfügung.

Die umfangreiche denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes erfolgte unter Regie der SIB-Niederlassung Dresden I. Der Erhalt der historischen Bauteile hatte dabei einen hohen Stellenwert.

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14.05.2021 - Sonderausstellungsbereich auf Schloss Moritzburg fertiggestellt

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(© David Nuglisch)

Schloss Moritzburg Soderausstellungsräume

Schloss Moritzburg Soderausstellungsräume
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(© David Nuglisch)

Schloss Moritzburg Soderausstellungsräume

Schloss Moritzburg Soderausstellungsräume

Unter Leitung der SIB-Niederlassung Dresden I wurde in den letzten Monaten auf Schloss Moritzburg das sogenannte Quartier 9 zu einem Sonderausstellungsbereich für das Schlösserland Sachsen und den Schlossbetrieb Moritzburg umgebaut. Die Räumlichkeiten befinden sich im Südwesten des zweiten Obergeschosses und wurden um 1900 von der königlichen Familie als Wohnbereich genutzt. Insgesamt besteht der Bereich aus zwei großen repräsentativen und drei kleineren Räumen, dem Kapellengang, einem kleinen Flur und einem Nebengelass.

Um die Räumlichkeiten für Besucher überhaupt zugänglich zu machen, mussten die Decken umfangreich statisch ertüchtigt werden. Zudem wurde für die museale Nutzung modernste Technik verbaut. Ohne den Charakter der Räume wesentlich zu beeinträchtigen, sind zukünftig Ausstellungen von historischem bis modernem Charakter mit Gemälden, Graphiken, mit oder ohne Vitrinen, möglich. Der Freistaat Sachsen hat rund 1,26 Millionen Euro in die neuen Sonderausstellungsbereiche investiert. Die Baumaßnahme wird finanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

08.04.2021 - Großer Garten Dresden – »Milon von Kroton« erstrahlt in neuer Pracht

Skulptur »Milon von Kroton«  © SIB

Im Zuge des »Skulpturenprogramms im Großen Garten« des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), wurde heute der neu angefertigte Kunstmarmorabguss der Skulptur »Milon von Kroton« aufgestellt. Die Skulptur präsentiert sich den Besuchern des Großen Gartens am ursprünglichen Standort der Originalskulptur auf dem originalen Sandsteinpostament an der östlichen Hauptallee unweit der Karcherallee.

Die Marmorskulptur ist bildhauerisch unvollendet geblieben. So sind die Finger nicht vollständig ausgearbeitet, die Pranken des Löwen nur angedeutet und es sind noch zahlreiche Bearbeitungsspuren auf der Marmoroberfläche zu sehen. Für eine Wiederaufstellung im Großen Garten wurde aufgrund des unvollendeten Zustands im Rahmen des Skulpturenprograms ein Kunstmarmorabguss der Skulptur statt einer Marmorkopie favorisiert. Für die Herstellung der Skulptur und die Restaurierung des originalen Sandsteinpostaments investierte der Freistaat Sachsen insgesamt rund 40.000 Euro. Das Skulpturenprogramm wird über Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes finanziert.

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Festung Königstein, 7. Bauabschnitt: Alte Kaserne - Dachsanierung

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Entwurfsverfasser: heneghan peng architects, Berlin

Entwurfsverfasser: heneghan peng architects, Berlin
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Entwurfsverfasser: heneghan peng architects, Berlin

Entwurfsverfasser: heneghan peng architects, Berlin
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Entwurfsverfasser: heneghan peng architects, Berlin

Entwurfsverfasser: heneghan peng architects, Berlin

Im ältesten erhaltenen Kasernengebäude (1588/89) Deutschlands sind Museumsshop, Gastronomie sowie Neben- und Serviceräume untergebracht. Im Zuge der Maßnahme soll im ersten Abschnitt das Dach saniert werden. 

Titelbild zeigt die Gemäldegalerie. Die Wände sind mit rotem Stoffbespannt. Links und rechts des Ganges der durch verschiedene Räume führt hängen Gemälde.

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Sempergalerie
Sanierung Gemäldegalerie Alte Meister


In den letzten Jahrzehnten hat das hohe Besucherinteresse seine Spu­ren am Gebäude hinterlassen. Auch waren die technischen Anlagen überholungsbedürftig, energetisch ineffizient und den konservatori­schen Anforderungen an die Kunstobjekte bzw. dem regen Besucher­verkehr nicht gewachsen. Für die analysierten Defizite wurden Lösungen gefunden, die sich in den Bestand einfügen und diesem Baudenkmal von herausragender Bedeutung gerecht werden. Sämtliche in dieser Sanierung entwickelten Maßnahmen sollten sich mit dem Bestand arrangieren. Es wurde an keiner Stelle der Anspruch verfolgt, die Gestaltung neu zu entwickeln oder die beim Wiederaufbau der Galerie gefundene Haltung in der Rekonstruktion von Architektur zu überschreiben. Vielmehr wurden Maßnahmen umgesetzt, welche die Funktion und den Betrieb des Gebäudes unterstützen und eine zeit­gemäße Präsentation der Kunstobjekte ermöglichen.

Titelbild der Broschüre zeigt verschiedene Ansichten des Schlosses. Im Hintergrund ein Fries aus Akanthusblättern.

Der Wiederaufbau des Dresdner Schlosses
Baudokumentation von 2008 bis 2019

Die Broschüre dokumentiert die Maßnahmen zum Wiederaufbau des Dresdner Schlosses. Im Zeitraum von 2008 bis 2019 entstanden beispielsweise die Überdachung des Kleinen Schlosshofs, die Türckische Cammer, der Riesensaal oder die Paraderäume. Die vorliegende Broschüre stellt eine Fortführung der ersten Baudokumentation bis 2007 dar. Sie erzählt von glanzvollen Tagen zu Zeiten August des Starken, akribischer Recherche zum Wiederaufbau und moderner Bautechnik in Verbindung mit Handwerk auf höchstem Niveau.

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